Gegenstände werden als wellenförmig oder gebogen wahrgenommen (sog. Metamorphopsie = Verzerrt- oder Krummsehen)
Konturen werden zunehmend unscharf wahrgenommen (Verlust der Kontrastempfindlichkeit)
WAS IST AMD? AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) ist eine ernsthafte Erkrankung des Auges, bei der es im Alter zu einer Schädigung der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) kommt. Sie ist die häufigste Erblindungsursache (im Sinne des Gesetzes) in den westlichen Industrienationen.
ES GIBT ZWEI FORMEN DER AMD 1. Trockene AMD
85% aller Patienten leiden an der trockenen Form der AMD. Dabei kommt es zu kleinen Ablagerungen unter der Netzhaut und zu einem Verlust der lichtempfindlichen Sinneszellen. Die Sehkraft ist anfänglich nur geringfügig verringert. Dieser schleichende Sehverlust bleibt vom Patienten oft unbemerkt. Die trockene Form der AMD verläuft eher langsam. Sie kann aber in die weitaus aggressivere feuchte Form der AMD übergehen und dann sehr schnell zur Erblindung führen.
2. Feuchte AMD
Bei dieser Form der AMD wachsen krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut ein. Die Wände der Blutgefäße werden undicht und es treten Flüssigkeit und Blut aus. Dies führt schließlich zu einer Zerstörung der empfindlichen Sinneszellen. Massiver Sehverlust, der bis zum Verlust des zentralen Sehens führen kann, ist die Folge.
SYMPTOME Wenn Sie von AMD betroffen sind, bemerken Sie beginnende Veränderungen Ihres Sehvermögens z.B. am zunehmend unscharfen Sehen. Zudem werden Gegenstände von AMD-Patienten oft als wellenförmig oder gebogen wahrgenommen und gerade Linien erscheinen plötzlich krumm. In der Mitte des Gesichtsfeldes kann ein verschwommener Fleck auftauchen. Dieser wird mit der Zeit immer größer, so dass im fortgeschrittenen Stadium nur noch das Sehen von schemenhaften Umrissen möglich ist. Vorsorge und Früherkennung